
realistisch, aufbauend, gut! - Was für das tolle Buch. Ich habe es gleich gelesen und mich sofort am kommenden Wochenende zu einem Schreibseminar für Kinderbücher angemeldet ,-) Schön, dass es Menschen wie Frau Brosche gibt, die so aufbauend und doch realistisch schreiben.
gut geschrieben, aber manchmal nicht tiefgehend genug - Der Ratgeber „Kinder- und Jugendbuch schreiben und veröffentlichen“ richtet sich an noch unerfahrene Autoren, die in die Kinder- und/oder Jugendbuchwelt einsteigen wollen. Dabei beschreibt Frau Brosche ihren eigenen Weg von einer Hausfrau(Lehrerin) zur Kinderbuchautorin mit ihren Erfolgen und Niederlagen.Das Buch ist sehr gut geschrieben und es hat mir Spaß gemacht, es zu lesen. In gewisser Weise habe ich sogar mit der Autorin mitgefiebert, als sie von ihren Höhen und Tiefen berichtet hat. Doch die Entscheidung, wie ich das Buch bewerten soll, fällt mir schwer. Es werden zwar praktische Tipps und Tricks gegeben, doch für einen Neuling, der gerade mit dem Schreiben anfängt, sind es einfach zu wenige und zu schnell abgehandelt. Auf das Handwerk wird hier nicht tief genug eingegangen. Für einen Autor, der schon etwas „weiter“ ist, bietet das Buch dagegen nicht mehr viel Neues.Im Buch werden u.a. folgende Themen geschildert:- Der steinige Weg eines Autors zu einer Veröffentlichung. Hier erfährt man, wie schwer es ist, in der Literaturbranche Fuß zu fassen und gleichzeitig bekommt man Mut zugesprochen, es dennoch zu versuchen. Als ein Motivationsbuch eignet sich dieser Ratgeber hervorragend.- Handwerkliche Schreibtipps. Leider gehen sie nicht genug in die Tiefe.- Tipps zur Gestaltung von Leseproben und Exposés. Konkrete Beispiele zeigen, wie man es richtig machen soll.- Einiges über Verträge, Honorare etc. Sehr aufschlussreich, mit dem Beispiel des Normvertrags.- Erklärungen zu BoD, Selbstverlag, Zuschussverlag – sehr schnell abgehandelt, hier hätte man mehr erklären sollen, denn besonders junge Autoren sehen oft Chancen dort, wo es keine gibt.- Alternative Veröffentlichungsmöglichkeiten wie Zeitschriften, Rundfunk etc. Keine konkreten Informationen/Adressen, nur eine allgemeine Abhandlung.Fazit: Ein Buch, das ich gerne gelesen habe, ein Buch, das Mut macht. Doch die Schreibtipps gehen leider nicht in die Tiefe. Größtenteils wird der Werdegang der Autorin beschrieben.
Wertvoller Ratgeber, der Mut macht und Hilfe bietet - Um keine Fehler beim Veröffentlichen meiner Kindergeschichten zu machen, legte ich mir die erste Fassung des Schreibratgebers Erfolgreich Kinderbücher schreiben zu. Ich war hellauf begeistert von den vielen wertvollen Tipps und Aufmunterungen, die ich mir sehr zu Herzen nahm. Oftmals musste ich schmunzeln, weil ich mich in den Erlebnissen der Autorin wiederfand. Kurzum, Heidemarie Brosches Berichte bestätigten meinen Entschluss und trieben mich zusätzlich an.Nicht lange und ich schaffte es, in drei Anthologien aufgenommen zu werden. Ich hielt Lesungen. Und ich fuhr fort zu schreiben. Das Ergebnis: Ich entwickelte mich weiter. Nach fast einem Jahr war mein erstes Buch fertig. Ich bot es einem Verlag an. Und siehe da, ich hatte erneut Glück. Der Verlag brachte mein erstes eigenes Kinderbuch heraus. Während einer Schaffenskrise, die sicher jeden Autorn irgendwann erreicht, habe ich mir Heidemarie Brosches zweiten Schreibratgeber Kinder- und Jugendbuch schreiben und veröffentlichen gekauft. In den letzten zwei Tagen habe ich das Buch in den Abend- und Nachtstunden verschlungen. Und wieder erreichte mich, wie auch beim Lesen des ersten Ratgebers, das Gefühl, alles richtig zu machen. Es tat/tut gut, die Erfahrungen einer Leidensgenossin zu hören. Heidemarie Brosches Worte haben mich zum zweiten Mal angespornt weiterzumachen. Dafür möchte ich danken!
Mangel an Informationen - Von einem Buch mit einem so vielversprechendem Titel hätte ich offengestanden doch etwas mehr erwartet, als nur in aller Ausführlichkeit über den beschwerlichen Weg der Autorin selbst von der Lehrerin/Hausfrau zur Schrifstellerin informiert zu werden.Die (für mich) wirklich interessanten Informationen - nämlich die Bereiche, die die Schreibpraxis betreffen - d.h. welche Themen/welcher Wortschatz/welche Symbole etc. in der Kinder- und Jugendliteratur relevant sind, und in welcher Weise sie verwendet werden, kommen mit knapp 50 von 200 Seiten wirklich viel zu kurz, diese Bereiche werden wirklich lediglich angerissen - zumal diese 50 Seiten auch mehr Aufschluss über die Präferenzen des jeweiligen Autoren selbst geben, als dass sie wirklich praktische und nützliche Anregungen enthalten würden, die den interessierten Leser voranbringen könnten.Die Hauptaussage des praktischen Teils ist also vor allem die, dass man erstens: Sprache und Grammatik der Altersgruppe des Zielpublikums anpassen sollte, und zweitens: dass man vor allem das schreiben solle, was die potenziellen Leser und Lektoren interessieren könnte.Zu guter letzt wird einem natürlich der gute Rat gegeben, dass man sich nicht entmutigen lassen, immer persönlichen Kontakt zu der Verlägen suchen, und dass man selbstverständlich nicht aufgeben solle.Was mich betrifft, so wird dieses Buch wieder an Amazon zurückgehen - zum Überfliegen war es ganz nett, doch hätte ich es in der Buchhandlung angesehen, hätte ich es mit Sicherheit nicht gekauft.In diesem Zusammenhang kann ich nur das Werk Wie man einen verdammt guten Roman schreibt 2 von James N. Frey empfehlen - selbst unter dem Aspekt des Schreibes für Jugendliche bietet dieses Werk unendlich viel mehr an praktischen Tipps und nützlichem Hintergrundwissen, was das Erschaffen von vielschichtigen und interessanten Charakteren, und spannenden Handlungsverläufen betrifft.Ich möchte das Werk insofern nicht schlechtreden, als es sicherlich sehr hilfreich sein kann, darüber zu informieren, wie man beim Veröffentlichen eines Manuskriptes vorgehen könnte - anrührend ist auch die Geschichte von Frau Brosche, die sich wie ein roter Faden durch das Buch zieht - so erfährt der Leser von ihrer anfänglichen Zerrissenheit zwischen dem Wunsch, ihren Aufgaben als Hausfrau und Mutter nachzukommen, und dem Wunsch, eine erfolgreiche Schriftstellerin zu werden (-raffinierter Kunstgriff übrigens, um den Leser zu fesseln ,-), und der Leser kommt auch gewiss nicht umhin, mitzufühlen, wenn sie zum sechsten Mal beschreibt, wie wieder erneut ein Manuskript abgelehnt wurde.Um das Happy End vorwegzunehmen: Es war natürlich der richtige Weg, und es ist der Autorin auch mustergültig gelungen, Ehe und Karriere unter einen Hut zu bringen. ,) - Kurz und gut: Da Workshops zum Verfassen von Kinder- und Jugendliteratur in Deutschland eine Seltenheit sind, hatte ich mir von diesem Werk sehr viel mehr erhofft - zwei Sterne gibt es aber dennoch für die hilfreichen Tipps zum Veröffentlichen von Manuskripten und für den Umgang mit den Lektoren.
Sehr viele gute Tipps! - Also schreiben kann die Frau! Das steht fest. Hab das Buch in zwei Nachmittagen ausgelesen und find die Tipps auch wirklich brauchbar. Gerade für Kinder kann man einfach nicht ins Blaue schreiben sondern muss sich ganz einfach an gewisse Regeln halten. Sie gibt wirklich Tipps die man normalerweise ja nie erhält weil man merkt, dass sie sich diese hart erkämpft hat. Ein bisschen demotivierend ist es schon, weil sie auch erzählt wie schwierig es ist gerade als Kinderbuchautor Fuß zu fassen. Aber zumindest weiß man so schon ein klein wenig wie es gehen könnte. Kurz und gut.. Für alle die ein Kinderbuch schreiben wollen wäre es auf jeden Fall gut, sich an gewisse Normen zu halten.